Draht erzeugen
Ein Zweck, eine Verfallsregel — zehn Sekunden. Der Zweck ist wichtiger als der Code: Er steht später groß auf dem Schirm, wenn es klingelt.
Für iPhone und Android
Supsy gibt dir einen Link statt einer Telefonnummer. Du legst fest, wie lange er lebt — nach dem Gespräch, an einem Datum, oder bis du ihn verbrennst.
Das Prinzip
Eine Telefonnummer gibst du einmal heraus und nie wieder zurück. Ein Draht ist das Gegenteil: Du weißt beim Erzeugen schon, wann er aufhört.
Ein Zweck, eine Verfallsregel — zehn Sekunden. Der Zweck ist wichtiger als der Code: Er steht später groß auf dem Schirm, wenn es klingelt.
Als Kurzlink in die Anzeige, als QR-Code hinter die Windschutzscheibe. Jeder Draht hat beides, gleichwertig.
Nach dem Gespräch, am Datum, nach vierzehn Tagen Ruhe — oder du verbrennst ihn. Danach führt der Link ins Leere, ohne dass du irgendwo Bescheid sagen musst.
Verfallsregeln
Jeder Draht bekommt beim Anlegen eine Regel. Sie wird bei jedem Anruf neu geprüft — nicht einmal am Tag, sondern in dem Moment, in dem jemand den Link öffnet.
Abgelaufene Codes bleiben belegt, solange dein Konto besteht. Das kostet uns Speicher und dir nichts — aber es sorgt dafür, dass eine Kennung nie an eine andere Person fällt und ein alter Link nie bei einem Fremden klingelt.
Funktionen
Kein Feed, keine Kontaktliste, kein Status. Supsy macht genau eine Sache — und die richtig.
Bevor es klingelt, tippt die Gegenseite Name und Anliegen ein. Du siehst keine unbekannte Nummer, sondern worum es geht — und entscheidest danach.
Nicht erreichbar oder gerade keine Lust? Die Gegenseite spricht auf — direkt im Browser, ohne App. Nach dreißig Tagen löscht der Server die Aufnahme.
Jeder Draht hat beides. Der eine für die Windschutzscheibe, der andere für die Anzeige. Zehn Zeichen, ohne verwechselbare Ziffern.
Ein Tipp, und der Link ist tot. Auf Wunsch entsteht sofort ein neuer mit denselben Einstellungen — deshalb traut man sich überhaupt zu tippen.
Wer schon angerufen hat, taucht in einer Liste auf. Gemerkt heißt: kommt ohne Frage durch. Gesperrt heißt: erreicht dich über keinen Draht mehr — und merkt es nicht.
Neun bis achtzehn Uhr. Außerhalb geht es direkt auf die Sprachnachricht, ohne dass jemand sieht, ob du gerade willst oder nicht.
Wofür Menschen Drähte legen
Der Zweck steht in der App über dem Code — weil er das ist, was du beim Klingeln liest.
Die Anzeige läuft eine Woche. Der Draht auch. Danach ruft niemand mehr wegen des Rads an, das längst verkauft ist.
Zettel hinter den Wischer, QR-Code drauf. Wer zugeparkt ist, ruft an — und deine Nummer klebt nicht an der Straße.
Dreißig Interessenten, ein Link in der Anzeige. Nach dem Gespräch abgelaufen — die anderen 29 erreichen dich nie.
Telefonieren, bevor man sich trifft. Ohne dass die Nummer im Chatverlauf einer App liegt, die du morgen löschst.
Fest, weil er über Wochen jederzeit anrufen darf. Und trotzdem ohne deine Nummer — falls die Baustelle irgendwann Geschichte ist.
„Nur erster Anrufer“: Wer zuerst durchkommt, bekommt den Draht. Für alle danach ist er tot.
Privatsphäre
Das ist keine Einstellung, die man umlegen kann, sondern die Bauart. Es gibt schlicht kein Feld für eine Telefonnummer.
Weder deine noch die der Gegenseite. Zum Anmelden genügt eine E-Mail — und mit „Mit Apple anmelden“ kannst du sogar die verbergen.
Der Ton läuft direkt zwischen den Handys. Unser Server sieht, dass verbunden wird, nie was gesagt wird.
Supsy fragt nicht nach deinen Kontakten. Es gibt nichts hochzuladen und nichts abzugleichen.
Keine Analyse-Cookies, keine Werbekennung, keine fremden Schriften. Diese Website lädt jede Datei vom eigenen Server.
Tarife
Anrufen, angerufen werden, verbrennen, teilen — alles davon ist kostenlos und bleibt es. Supsy Plus hebt genau drei Grenzen auf, sonst nichts.
Der volle Funktionsumfang, mit drei Grenzen. Kein Testzeitraum, der abläuft, und keine Funktion, die nach einer Woche verschwindet.
Dieselbe App, dieselben Regeln — nur ohne die drei Grenzen. Den Preis zeigt dir die App vor dem Kauf, in deiner Währung und mit deiner Steuer.
Endet dein Abo, löschen wir keinen einzigen Draht. Bestehende laufen weiter, gesperrt ist nur das Anlegen neuer. Nachrichten, die schon da sind, bleiben. Und die Aufbewahrung fällt erst 30 Tage später auf 14 Tage zurück — Zeit genug, deine Daten in Ruhe herunterzuladen.
FAQ
Nein. Supsy hat kein Feld dafür. Zum Anmelden genügt eine E-Mail-Adresse, und über „Mit Apple anmelden“ kannst du auch die verbergen — dann kennen wir nicht einmal die.
Nein, und das ist der ganze Punkt. Sie öffnet den Link im Browser, tippt Name und Anliegen ein und ruft an. Ein Link funktioniert auf jedem Gerät, ohne Installation und ohne Konto.
Der Link führt ins Leere — mit derselben Antwort wie ein Code, den es nie gab. Von außen lässt sich nicht unterscheiden, ob ein Draht abgelaufen, verbrannt oder frei erfunden ist. Sonst ließe sich der Nummernraum absuchen.
Nie. Abgelaufene und verbrannte Codes bleiben belegt, solange dein Konto besteht — damit eine Kennung nicht später an eine andere Person fällt und ein alter Link nie bei einem Fremden klingelt. Löschst du dein Konto, geht alles mit, auch die Codes; dass einer davon je erneut gezogen wird, ist bei rund 590 Billionen Möglichkeiten praktisch ausgeschlossen.
Zweimal ja. Verbrennen tötet den einzelnen Link sofort. Sperren geht weiter: Diese Gegenseite erreicht dich über keinen deiner Drähte mehr — und bekommt dabei dieselbe Antwort wie bei einem abgelaufenen Code, merkt es also nicht.
Nein. Supsy ist kein Telefondienst und hat keine Verbindung ins Telefonnetz. Für Notrufe nimm immer dein normales Telefon und die zuständige Notrufnummer.
Nichts, solange dir zwei Drähte reichen. Kostenlos sind: zwei gleichzeitig aktive Drähte, Sprachnachrichten bis 60 Sekunden und 14 Tage Aufbewahrung. Anrufen, Angerufenwerden, Verbrennen und Teilen sind ohne Grenze dabei. Supsy Plus hebt genau diese drei Grenzen auf — beliebig viele Drähte, Nachrichten bis 10 Minuten und eine Aufbewahrungsfrist, die du selbst wählst, von 7 Tagen bis ohne Ablauf. Als Monats- oder Jahresabo; den Preis zeigt dir die App vor dem Kauf. Was kostenlos ist, bleibt es.
In einem Rechenzentrum in Deutschland. Die gesamte Technik dahinter betreiben wir selbst — es gibt keinen großen Cloud-Anbieter, der mitliest.
Kostenlos laden. Ohne Telefonnummer starten.
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